Leyla Arslan

Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen

Laut Bundes-Psychotherapeuten-Kammer entsteht die Hälfte aller psychischen Erkrankungen vor dem 19. Lebensjahr. ¾ der psychischen Erkrankungen gehen auf die Zeit bis zum 25. Lebensjahr zurück. 2017 waren etwa 17 % der 3-17Jährigen von einer psychischen Erkrankung betroffen. Mit Beginn der Coronapandemie leidet jedes Dritte Kind unter psychischen Erkrankungen. Die Zahl der Erkrankungen stieg von 2005 -2020 auf 18 %. (vgl. Magazin des Bundesministeriums für Gesundheit, Januar 2023/ Ausgabe Nr.9).

Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen sind Hinweise auf bestimmte Erlebnisse, die sie psychisch nicht verarbeiten können. Die Diagnosen sind hilfreich, um die geeignete Behandlungsmethode zu finden. Diese können aber auch bei den Betroffenen als ‚abgestempelt‘ und ‚ausgegrenzt‘ erlebt werden. 

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